
Was ist eigentlich „nachhaltig“?
Es wird viel über den Begriff "Nachaltigkeit" diskutiert. Oftmals inflationär eingesetzt, ist es sinnvoll sich die Historie des Begriffs vor Augen zu führen:
Der Begriff stammt aus der Forstwirtschaft. Die Idee nicht mehr Bäume zu fällen, wie nachwachsen können, bildet das Prinzip einer neuen Ökonomie, die Ressourcen einsetzt, aber nicht verbraucht. In den 90er Jahren wurde das Drei-Säulen-Modell entwickelt, nachdem wir uns bis heute richten. Die drei Komponenten Ökologie, Ökonomie und Soziales stehen in Wechselwirkung miteinander und werden oftmals um eine vierte, die politische Umsetzungsebene erweitert.
"Das Gegenteil der nachhaltigen Entwicklung, die globale Katastrophe, ein ausgeplünderter Planet, Weltkriege um Ressourcen oder Kollektiver Selbstmord, kann niemand wirklich wollen. Trotz aller, teils auch berechtigter Kritik, scheint sich der Begriff der nachhaltigen Entwicklung auf die vielfach geteilte Diagnose einer zurzeit eben gar nicht nachhaltigen Entwicklung der Weltgemeinschaft stützen zu können, also auf eine sehr wohl
"harte Diagnose."
Prof. Dr. Armin Grunwald "Nachhaltigkeit - too big to work?", agora42, 01/2012
Seit Ende der 80er Jahre setzen wir uns intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander - speziell in den Bereichen Architektur, Design und Materialien. Um die komplexen Themen transparent darzustellen, werden unsere Kriterien anhand von Eco Icons definiert.
Es gibt eine Vielzahl an renommierten Herstellern, Designern und Marken, die sich mehr und mehr nachhaltigen Kriterien verschreiben. InteriorPark. stellt in seinem Design Lexikon nur eine Auswahl an Traditionsunternehmen und innovativen Möbelfirmen vor, die bei ihren Herstellungsprozessen umweltfreundliche Verarbeitungsmethoden verfolgen und sich nachhaltiger Materialauswahl verschrieben haben. Die Auflistung hat weder Anspruch auf Vollständigkeit - sowohl was die aufgeführten Unternehmen angeht als auch deren Aktivitäten hinsichtlich Nachhaltigkeit.
